AZF

Das AZF ist fast ausschließlich bei Flügen nach Instrumentenflugregeln (IFR) erforderlich.

Die AZF-Prüfung ist aufwendiger als die BZF-Prüfungen.Die AZF-Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil ( 40 Fragen= 75 % korrekte Antworten) aus dem Bereich Instrumentenflug. Danach folgt der "praktische" Teil. Das ist die Simulation eines IFR-Fluges.

Zuerst muss ein Flugplan, für einen Flug zwischen 2 Verkehrsflughäfen, erstellt werden. Dann erfolgt ein simulierter Instrumentenflug nach dem abgegeben Flugplan. Es werden Standard Abflugstrecken, Anflugstrecken, sowie modifizierte Strecken verwendet. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Funksausfallverfahren sowie auf die korrekte Interpretation der Ab- und Anflugkarten gelegt,

Grund: Nur wer die Funkausfallverfahren sowie die Abflug und Anflugverfahren beherrscht ist im Falle eines Funkausfalls für die Lotsen berechenbar, da diese Verfahren sehr genau definiert sind.

Achtung: AZF-Vollprüfungen, d.h. ohne ein bereits gültiges BZF I oder II, sind nicht zugelassen.

Im schriftlichen Teil sind (in deutscher Sprache) folgende Kenntnisse nachzuweisen:

Luftverkehrsordnung einschließlich der dazu ergänzenden Durchführungsverordnungen, soweit sie für Flüge nach Instrumentenflugregeln zur Anwendung kommen.
Verordnung über die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge bei Flüge nach Instrumentenflugregeln einschließlich der dazu ergangenen Durchführungsverordnungen.
Funknavigation bei Flügen nach Instrumentenflugregeln einschließlich Radar, Radarverfahren.

Im praktischen Teil sind folgende Fertigkeiten nachzuweisen:

Vorbereitung eines Fluges nach Instrumentenflugregeln zwischen zwei Verkehrsflughäfen unter Verwendung amtlicher Unterlagen und Veröffentlichungen, soweit es für die Durchführung des Sprechfunkverkehrs erforderlich ist.
Abwicklung eines Sprechfunkverkehrs in englischer Sprache unter Annahme eines Fluges nach Instrumentenflugregeln.
In Zusatzprüfungen für Bewerber, die Inhaber eines BZF 2 für den Flugfunkdienst sind, Lesen eines Textes in englischer Sprache aus dem Fluginformationsdienst - etwa 10 Schreibmaschinenzeilen - mit anschließender mündlicher Übersetzung ins Deutsche.
Für Inhaber eines Flugfunkzeugnisses einer Fremdverwaltung (z.B. USA) entfällt die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs in englischer Sprache.

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